28.03.2009, 21:47 Russland hält Anschluss in deutscher Gruppe

Russland bleibt der deutschen Nationalmannschaft in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf den Fersen. Die Mannschaft von Nationalcoach Guus Hiddink kam am Samstag in Moskau zu einem 2:0 (1:0)-Pflichtsieg gegen Aserbaidschan mit dem ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts. Russland liegt nach dem dritten Sieg im vierten Spiel mit neun Punkten auf dem zweiten Platz der Gruppe 4 hinter Deutschland, das am Abend in Leipzig auf Liechtenstein traf. Finnland gelang im Verfolgerduell ein 2:0 (1:0) in Wales, dem deutschen Gegner am Mittwoch in Cardiff (20.45/live in der ARD), und verbesserte sich mit sieben Zählern auf den dritten Rang.

Alexander Frei lässt die Schweiz und Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld wieder von der WM-Endrunde träumen. Der Stürmer von Borussia Dortmund erzielte das wichtige erste Tor (32.) beim 2:0 (1:0) in Chisinau gegen Moldawien. In der Nachspielzeit traf Gelson Fernandes von Manchester City zum Endstand. In der Gruppe zwei hat der EM-Gastgeber von 2008 nach fünf Spielen nunmehr zehn Punkte auf dem Konto und liegt nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Spitzenreiter Griechenland auf Platz zwei. Das Team des deutschen Trainers Otto Rehhagel kam im Spitzenspiel der Gruppe nur zu einem 1:1 (1:0) in Israel, das mit neun Punkten auf Platz drei liegt. Lettland gewann in der gleichen Gruppe 4:0 (1:0) in Luxemburg und weist nunmehr sieben Zähler auf.

Die Treffer für Russland erzielten Roman Pawljutschenko (32.) und Konstantin Syrjanow (71.). Hiddink, der zurzeit auch den englischen Ex-Meister FC Chelsea mit dem deutschen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack betreut, trifft mit der Sbornaja am 10. Oktober zum wahrscheinlich entscheidenden Spiel der Gruppe 4 auf das DFB-Team.

Gekas trifft für Griechenland

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas brachte Griechenland in Führung (42.), ehe Omar Golan (55.) der Ausgleich für die Gastgeber gelang.

Aserbaidschan hat dagegen nach vier Partien nur einen Punkt auf dem Konto und wartet immer noch auf das erste Tor der WM-Qualifikation. Am Freitag hatte sich Türkei-Legionär Ilgar Gurbanow den Unmut von Berti Vogts zugezogen, weil er in einem Schnellrestaurant speiste. Daraufhin hatte Vogts den Spieler aus dem Kader geworfen.

Die Tore für Finnland in Cardiff erzielten Jonathan Johansson (43.) und Shefki Kuqi (90.). Wales ist mit sechs Punkten Vierter, hat aber bereits ein Spiel mehr absolviert.

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