28.03.2009, 23:29 Gruppe 7: Frankreich siegt mühsam gegen Litauen

Mittelfeld-Star Franck Ribery von Bayern München hat die französische Nationalmannschaft im Rennen um ein WM-Ticket gehalten und Trainer Raymond Domenech eine Atempause verschafft. In Litauen kamen die Franzosen dank eines Treffers von Ribery (67.) zu einem mühsamen 1:0 (0:0) und verkürzten damit den Rückstand auf den Gastgeber auf zwei Punkte. Frankreich, das weiter auf Platz drei der Gruppe 7 liegt, hat allerdings schon fünf Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Serbien, der 3:2 (2:0) gegen Rumänien gewann.

Schon vor dem Spiel hatte Domenech eine erneute Job-Garantie vom Verbandspräsidenten erhalten. "Er hat nichts zu befürchten", sagte Jean-Pierre Escalettes L'Equipe-TV: "Wir haben die Entscheidung getroffen, dass Raymond bis zum Ende der Qualifikation bleiben wird. Und wir werden das nicht nach dem dritten, vierten oder fünften Spiel neu beurteilen. Das würde nur die Mannschaft verunsichern."

Domenech wird seit dem blamablen Vorrunden-Aus des Vize-Weltmeisters bei der EM heftig kritisiert. Im Vorfeld der Partie in Litauen wurde er von den Medien für seinen Mannschaftsausflug in einen Vergnügungspark verspottet. "Was für eine komische Vorbereitung", schrieb zum Beispiel Le Parisien.

Im zweiten Gruppenspiel reichte es für Rumänien trotz eines Tores von Bundesliga-Legionär Ciprian Marica nicht zu einem Heimsieg gegen Serbien. Nach einem Treffer von Milan Jovanovic (18.) und einem Eigentor von Dorel Stoica (44.) führten die Serben bereits zur Pause mit zwei Toren. Der Stuttgarter Stürmer verkürzte in der zweiten Hälfte für die Osteuropäer (51.). Branislav Ivanovic stellte den alten Abstand wieder her (59.), Dorel Stoica gelang nur noch der erneute Anschlusstreffer (74.). Serbien liegt mit zwölf Punkten aus fünf Spielen an der Spitze der Gruppe 7, Rumänien hat mit vier Punkten auf Rang fünf kaum noch Chancen sich für Südafrika zu qualifizieren.

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