17.06.2009, 15:59 Australien sichert sich gegen Japan Gruppensieg

Australien startet bei der WM 2010 in Südafrika als Sieger der Asien-Gruppe 1. Die bereits vorzeitig für die WM qualifizierten "Socceroos" gewannen am letzten Spieltag gegen Verfolger Japan 2:1 (0:1) und sicherten sich mit 20 Punkten den Gruppensieg. Japan war als Tabellenzweiter ebenfalls bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel für die WM qualifiziert.

Im Melbourne Cricket Ground ging Nippon ohne den rotgesperrten Makoto Hasebe vom deutschen Meister VfL Wolfsburg zunächst durch Marcus Tulio Tanaka (40.) in Führung. Tim Cahill vom FC Everton drehte mit einem Doppelpack (59./77.) dann nach der Pause das Spiel zugunsten der Gastgeber.

Iran muss nach 1:1 zittern

Die von Bundesliga-Profi Mehdi Mahdavikia angeführte Nationalmannschaft Irans muss in der Asien-Gruppe 2 hingegen um die Teilnahme an der WM 2010 zittern. Der Rechtsverteidiger von Eintracht Frankfurt kam mit seinem Team trotz Führung beim Gruppenersten Südkorea nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und ist am letzten Spieltag der Asien-Qualifikation am Mittwoch damit abhängig vom Ergebnis zwischen Saudi-Arabien und Nordkorea (20.00 Uhr). Ein Eigentor von Kim Dong-jin hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht (51.), ehe Südkoreas Kapitän Park Ji-sung von Manchester United neun Minuten vor dem Ende für den Ausgleich sorgte.

Vor dem abschließenden Spiel zwischen Saudi-Arabien und Nordkorea in Riad kämpfen damit drei Teams punktgleich hinter den bereits qualifizierten Südkoreanern um die Teilnahme an der WM 2010. Sowohl Nordkorea als auch Saudi-Arabien wären bei einem Sieg als Gruppenzweiter direkt qualifiziert.

Nordkorea mit guten Chancen

Nordkorea würde als aktueller Zweiter allerdings auch eine 0:1-Niederlage reichen, um als Dritter in die Entscheidungsspiele zu gehen. Sollte die Partie zwischen den Saudis und Nordkorea unentschieden enden, wäre der Iran als Vierter ausgeschieden. Die beiden Gruppendritten der beiden Asien-Gruppen spielen in Hin- und Rückspiel den fünften asiatischen WM-Teilnehmer aus.

Einige iranische Nationalspieler überraschten am Mittwoch auf dem Platz mit einer politischen Demonstration. So lief unter anderem Bundesliga-Profi Mahdavikia mit einem grünen Schweißband auf, um seine Sympathie für den iranischen Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi auszudrücken. An der Demo mit den grünen Armbändern beteiligten sich jedoch nicht alle Spieler.

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