26.09.2009, 21:48 Südafrika vermeidet Ärger mit der FIFA

(SID) Mit der Wahl eines Kompromiss-Kandidaten als Präsident hat der südafrikanische Fußball-Verband SAFA rund acht Monate vor dem Start der WM Ärger mit dem Weltverband FIFA vermieden. Die SAFA wählte am Samstag überraschend Kirsten Nematandani zum neuen Boss, nachdem WM-OK-Geschäftsführer Danny Jordaan und OK-Präsident Irvin Khoza ihre Kandidatur jeweils ohne offizielle Angabe von Gründen zurückgezogen hatten.

Die FIFA hatte angekündigt, die Wahl überwachen und notfalls die Leitung des Verbandes zu übernehmen. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hatte gefordert, dass die Präsidentschafts-Wahlen auf die Zeit nach der WM verlegt werden. Außerdem hatte die FIFA darauf gepocht, dass der Gewinner der Wahl seinen Rücktritt aus dem WM-OK erklären müsse.

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