30.07.2009, 16:17 OK-Chef Jordan gibt nach Unruhen Entwarnung

(SID) Der unbefristete Streik im öffentlichen Dienst Südafrikas und soziale Unruhen in mehreren Townships werden sich nicht auf die Vorbereitung der Fußball-WM 2010 auswirken. Das versprach WM-OK-Chef Danny Jordaan gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und spielte die Proteste herunter: "Natürlich hoffen wir, dass die Probleme bald aus dem Weg geschafft sind, aber momentan sollten wir uns darüber keinen Kopf zerbrechen." Es handle sich vor allem um "kommunale Angelegenheiten".

Bei den Demonstrationen der armen Bevölkerungsschichten geht es unter anderem um Zugang zu Trinkwasser, Strom und anderen Dingen des täglichen Lebens. Die Proteste endeten zuletzt immer wieder gewalttätig. In Kapstadt findet am am 4. Dezember die Gruppenauslosung zur WM statt. Nach Angaben von Jordaan werden alle 32 qualifizierten Mannschaften Vertreter schicken. Insgesamt werden 2000 Gäste und 1000 Journalisten erwartet. Mehr als 800.000 der 3,2 Millionen Eintrittskarten für die WM sind nach Angaben Jordaans bereits verkauft, 240.000 davon an Südafrikaner."'Ich bin überzeugt davon, dass wir am Ende ausverkauft sein werden."

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