16.09.2009, 15:40 FIFA will Verlegung der Wahl des neuen SAFA-Chefs

(SID) Die Wahl zum neuen Präsidenten des südafrikanischen Verbandes SAFA am 26. September wird für das Organisationskomitee (OK) der WM 2010 zur Zerreißprobe. Der Weltverband FIFA verlangte zuletzt bereits eine Verlegung der Wahl, da OK-Geschäftsführer Danny Jordaan gegen OK-Präsident Irvin Khoza um die Macht im südafrikanischen Fußball streitet.

"Wir werden die Wahl überwachen, denn wir wollen sicherstellen, dass alles fair abläuft. Die Organisation des Turniers darf durch die Wahl nicht gefährdet werden. Wir müssen sichergehen, dass die WM davon unberührt bleibt. Sollte das lokale OK seinen Aufgaben jedoch nicht so nachkommen, wie wir das erwarten, werden wir die Leitung übernehmen", sagte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke.

Wahl wirkt sich negativ auf WM-Vorbereitung aus

Valcke forderte, dass die Präsidentschafts-Wahlen auf die Zeit nach der WM verlegt werden. Der Verband erklärte allerdings, dass er seine eigenen Statuten nicht brechen könne und dass die Wahl deshalb wie vorgesehen am 26. September stattfinden müsse. Nun pocht die FIFA darauf, dass der Gewinner der Wahl, also der neue SAFA-Boss, seinen Rücktritt aus dem WM-OK erklären müsse. Das allerdings würde die WM-Vorbereitungen arg behindern.

"Unsere Position ist klar. Wir wollen keine Leute, die auf zwei Stühlen sitzen. Und bis Juni nächsten Jahres haben wir noch viel Arbeit vor uns. Die WM muss im Mittelpunkt stehen", sagte Valcke.

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