04.09.2009, 13:28 Haller sieht kein Sicherheitsproblem in Südafrika

(SID) Nach dem Beschuss eines Busses aus Südafrikas neuem Personennahverkehrssystem BRT hat der deutsche Botschafter im WM-Gastgeberland, Dieter Haller, mögliche Sicherheitsbedenken zerstreut. "Mit den Schüssen auf die Busse ist eine Schwelle überschritten worden. Das ist richtig. Aber das war eine absolute Ausnahme, schließlich gab es beim Confed-Cup in den zwei Wochen kein einziges nennenwertes Sicherheitsvorkommnis oder Schadensereignis", sagte Haller bei einer Pressekonferenz des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Köln.

Südafrika-Botschafter Haller untermauerte noch einmal, dass alleine für die WM zusätzlich 32.000 Polizisten eingestellt werden. Zudem gibt es zwischen 15.000 und 20.000 freiwillige Helfer, die die Sicherheit der zur WM reisenden Fans gewährleisten sollen. Außerdem werden alle einreisenden Anhänger genaue Informationen über die sogenannten "No-Go-Areas" erhalten.

"Natürlich gibt es Gegenden wie die Townships, wo man sich in der Dunkelheit nicht unbedingt alleine bewegen sollte. Vor allem an den Wochenenden, nachdem die Arbeiter Freitags ihren Lohn erhalten und Alkohol konsumiert haben, kommt es dort zu kriminellen Vorfällen. Aber ich erinnere mich auch noch genau, dass vor der WM 2006 in Deutschland Warnungen an afrikanische Fans rausgegeben wurden, bestimmte Städte oder Bundesländer nicht zu besuchen", sagte Haller.

Grundsätzlich glaubt Haller, dass die WM 2010 am Kap der guten Hoffnung Südafrika wirtschaftlich zehn Jahre nach vorne bringen wird. "Wirtschaftlich ist das für Südafrika ein Quantensprung. Und auch die verbesserte Infrastruktur wird diesem wunderschönen Land helfen. Überall wird gebuddelt und gebaggert", meinte Haller.

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