18.05.2009, 11:49 DFB setzt in China auf Heidemann und Kahn

Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann und Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn sollen das Image des deutschen Fußballs in China weiter verbessern. Heidemann und Kahn werden im Rahmen der Asienreise der deutschen Nationalmannschaft an einem Empfang in Shanghai teilnehmen, zu dem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) am 28. Mai wichtige Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Politik einladen.

"Wir freuen uns, mit Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann und Oliver Kahn zwei Persönlichkeiten dabei zu haben, die in China äußerst populär sind", sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff bei DFB.de und fügte an: "Kahn ist als ehemaliger Nationalmannschaftskapitän und überragender Torwart der WM 2002 in Japan und Korea in Asien enorm präsent und für unsere chinesischen Gastgeber eine echte Attraktion. Das Gleiche gilt für die in diesem Riesenreich sehr populäre Britta Heidemann, die für Leistung, Charme und die schöne Seite des Sports steht."

"Deutschen Fußball optimal präsentieren"

DFB und DFL haben laut Bierhoff auf der Reise "das gemeinsame Interesse, den deutschen Fußball optimal zu präsentieren, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu gewinnen. Wir werden vor Ort nicht nur die Nationalmannschaft, sondern auch die starke Bundesliga vorstellen können in vielen Gesprächen mit Offiziellen und Wirtschaftsvertretern."

Für die Fans soll es zudem am Tag vor den Länderspielen gegen China in Shanghai am 29. Mai (14.00 Uhr/live in der ARD) und gegen die Vereinigten Arabischen Emirate in Dubai am 2. Juni (20.00 Uhr/live im ZDF) ein öffentliches Nationalmannschafts-Training geben. Nach der Rückkehr von der Asienreise (26. Mai bis 3. Juni) werden Bierhoff, Bundestrainer Joachim Löw und dessen Assistent Hansi Flick die drei Vorrundenspiele der deutschen U21 bei der EM in Schweden (15. bis 29. Juni) gegen Spanien, Finnland und England beobachten.

Beim Konföderationen-Pokal in Südafrika (14. bis 28. Juni) "sind wir nach jetzigem Stand der Planung bei den beiden Halbfinalspielen vor Ort", sagte Bierhoff weiter. Der Trip nach Südafrika sei auch "wichtig, um bei diesem Turnier einen Eindruck von den Abläufen und den Gegebenheiten in Südafrika zu dieser Jahreszeit zu bekommen".

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