16.06.2009, 19:23 FIFA lehnt Protest Ägyptens ab

Der Weltverband FIFA hat den Protest Ägyptens nach der 3:4 (1:3)-Niederlage gegen Rekordweltmeister Brasilien beim Confed Cup abgelehnt. Der Einspruch des Afrikameisters hatte sich sich gegen die Rote Karte für Mohamed Al Muhamadi und die Elfmeterentscheidung in der Schlussphase.

Der englische Schiedsrichter Howard Webb hatte das Handspiel des Ägypters auf der Torlinie zunächst übersehen und erst auf Hinweis des Vierten Offiziellen Matthew Breeze auf Elfmeter und Platzverweis entschieden. Die Afrikaner werfen Breeze vor, die Fernsehbilder auf einem Monitor am Spielfeldrand zu Rate gezogen zu haben. Webb hatte zunächst auf Eckball entschieden. Kaka verwandelte den Strafstoß in der Nachspielzeit.

"Die gründliche Analyse der Dokumente hat ergeben, dass die fragliche Entscheidung in Zusammenarbeit des Schiedsrichters und des ersten Schiedsrichterassistenten Mike Mullarkey zustande kam, der einen ungestörten Blick auf das Geschehen hatte und den Regelverstoß gegenüber dem Schiedsrichter bestätigte", hieß es in einer Stellungnahme der FIFA.

Zur Confed Cup Übersicht Zur News Übersicht